Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Leistungsgegenstand

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln das Verhältnis zwischen dem Studio für Körperarbeit und Bewegung Marion Röhrig (nachfolgend „das Studio“ genannt) und der/dem/den Kundin/Kunden (nachfolgend „der Klient“ genannt) hinsichtlich der Vereinbarung, Planung und Durchführung eines Pilates-Trainings im Rahmen eines Einzel- oder Gruppenkurses.

Das Studio verpflichtet sich, den Klienten im Rahmen des vereinbarten Trainings individuell zu beraten und zu betreuen. Ist keine andere Vereinbarung getroffen, kann die Trainingsbetreuung nur durch den Klienten persönlich in Anspruch genommen werden. Die vereinbarte Trainingsleistung versteht sich als zeitbestimmte, dienstvertragliche Verpflichtung entsprechend § 611 BGB.

Das Studio steht dem Klienten außerhalb der Trainingseinheiten von Mo. bis Fr. zwischen 8.00 und 20.00 Uhr, sowie Sa. zwischen 9:00 und 16:00 Uhr im Rahmen der vereinbarten Trainingsbetreuung per Telefon und E-Mail zur Verfügung. Hieraus ergibt sich kein Anspruch auf ständige Erreichbarkeit.

2. Vereinbarung und Stornierung von Terminen

Die Teilnahme an sämtlichen Kursen ist nur nach vorheriger verbindlicher Anmeldung möglich. Die Anmeldung kann über den Online-Kursplan, per E-Mail, telefonisch oder persönlich erfolgen und gilt als verbindlich mit der Zustellung der Anmeldebestätigung per E-Mail an den Klienten.

Die Stornierung bzw. Umbuchung eines Termins ist bis 24 Stunden vor Beginn möglich. Nicht wahrgenommene und nicht rechtzeitig stornierte Termine werden dem Klienten in Rechnung gestellt bzw. von dessen Kontingent abgezogen.

Für geschlossene Kurse, welche als solche gekennzeichnet sind, gelten gesonderte Buchungs- und Stornierungsbedingungen.

3. Geschlossene Kurse

Geschlossene Kurse, welche mehrere Termine über einen festgelegten Zeitraum beeinhalten, können nur als ganze Einheit gebucht und storniert werden. Anders als bei Einzelterminen wird dem Klienten die Teilnahme erst nach Eingang der vereinbarten Kursgebühr garantiert.

Die Stornierung eines Kurses ist bis zu einer Woche vor Kursbeginn möglich. Wird diese Frist nicht eingehalten, wird die gesamte Kursgebühr fällig. Eine Ausnahme stellen Buchungen dar, die weniger als eine Woche vor Kursbeginn erfolgen. In diesem Fall sind 50% der Kursgebühr zu entrichten.

Wird die festgelegte Mindestanzahl von Anmeldungen für einen Kurs nicht erreicht, behält sich das Studio einen Rücktritt vom Vertrag und die Absage des Kurses vor. Bereits entrichtete Teilnahmegebühren werden dem Klienten erstattet. Anspruch auf darüber hinaus gehenden Schadensersatz aufgrund einer Kursabsage besteht seitens des Klienten nicht.

Bei Ausfall einzelner Termine eines geschlossenen Kurses, welche durch das Studio zu verantworten sind, werden diese Termine nachgeholt.

4. Präventionskurse

Das Studio bietet von den gesetzlichen Krankenkassen geförderte Präventionskurse an, die als solche gekennzeichnet sind. Die Kursgebühren werden je nach Kasse ganz oder teilweise erstattet. Die genauen Bedingungen hierfür sind bei der entsprechenden Kasse zu erfragen.

Voraussetzung für die Erstattung ist die Teilnahme an mindestens 80% der Kurstermine. Für die Teilnahme erhält der Klient auf Wunsch vom Studio eine schriftliche Bestätigung nach § 20 SGB V. Die Bescheinigung kann bis zu 12 Monate nach Kursteilnahme ausgestellt werden. Versäumte Termine können nur nachgeholt werden, wenn der Ausfall eines Termins durch das Studio verschuldet ist. Ansonsten können eventuelle Fehlstunden leider weder in unserem fortlaufenden Kursangebot noch in den anderen Präventionskursen nachgeholt werden.

5. Kontingente (Karten)

Für Gruppenkurse und Einzeltermine können Kontingente (Karten) erworben werden. Die Gültigkeitsdauer von Kontingenten ist begrenzt und ist auf dem Kaufbeleg des Klienten vermerkt. Nach Ablauf der Gültigkeitsdauer verfällt das Restguthaben des Kontingents ersatzlos.

Kontingente sind nicht auf dritte Personen übertragbar.

Aus wichtigem Grund (z.B. längere Erkrankung, Umzug) kann nach Absprache ein Kontingent verlängert oder vorzeitig gekündigt werden. Ein genereller Anspruch auf eine individuelle Regelung und Rückerstattung besteht nicht.

6. Kursausfall und Kursverlegung

Das Studio kann vom Vertrag zurücktreten, wenn die in der Ausschreibung genannte Mindestzahl der Teilnehmer nicht erreicht wird. In diesem Fall werden die gezahlten Teilnahmegebühren erstattet. Weitere Ansprüche des Klienten wegen Nichtdurchführung von Kursen sind ausgeschlossen.

Bei Lehrerausfall bemüht sich das Studio um adäquate und qualifizierte Vertretung. Es besteht seitens des Klienten kein Anspruch auf Rücktritt vom Vertrag aufgrund eines Lehrerwechsels.

7. Haftung

Das Studio haftet für Schäden jeglicher Art nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Schäden, die auf einer Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie auf einer Verletzung wesentlicher Vertragspflichten beruhen. Bei bestehenden Vorerkrankungen oder körperlichen Einschränkungen verpflichtet sich der Klient, die Kursleitung unbedingt vorher hierüber zu informieren. Bei Verletzung dieser Informationspflicht ist die Haftung auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt, sofern der Schaden in einem Zusammenhang mit der Vorerkrankung oder der körperlichen Einschränkung steht.

8. Schlussbestimmungen, anzuwendendes Recht

Die Beziehungen zwischen Studio und Klient regeln sich ausschließlich nach dem in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Recht. Der Klient ist nicht berechtigt, Ansprüche aus dem Vertrag ohne Zustimmung von The Body In Balance Studio abzutreten. Sollte eine Regelung dieser Vertragsbedingungen unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so tritt an die Stelle dieser Bestimmung eine Regelung, die nach Sinn und Zweck der zu ersetzenden Bestimmung dieser in rechtswirksamer Weise am nächsten kommt. Gleiches gilt für eventuelle Regelungslücken. In jedem Fall wird dadurch die Wirksamkeit der Vertragsbedingungen im Übrigen nicht berührt.